Der Ruf des Waldes

Mit den Fingern über weiches Moos streichen, den feuchten Duft des Waldbodens einatmen, Sonnenstrahlen durchs grüne Blätterdach tanzen sehen – ein Spaziergang im Wald ist eine Erlebnis für alle Sinne. Die Japaner haben ihrer Vorliebe für Waldspaziergänge sogar einen eigenen Namen gegeben: Shirin-Yoku, was soviel bedeutet wie „Waldbaden“. Als Ritual in den 80er Jahren entstanden, ist der Nutzen des Aufenthalts im Wald  inzwischen wissenschaftlich belegt. Angstzustände und Depressionen lassen nach, Stresshormone werden abgebaut. Als eine Art Aromatherapie hat sich das Waldbaden zu einer anerkannten Methode des Stressmanagements entwickelt und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert.

Auch in Deutschland kann man aus ausgesuchten Orten inzwischen das Bad im Wald unter Anleitung nehmen. Sogar Angebote für Unternehmen  – z.B: als Teil einer Burn Out-Prophylaxe – fehlen nicht.

Mehr erfahren Sie bei der Gesellschaft für Waldtherapie und Gesundheit oder in diesem Beitrag des ZDF  (falls Sie mehr Zeit im Wald statt vor dem Rechner verbringen möchten: ab Minute 8 anschauen).

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.